Obama-Institute für Amerikanistik an der Universität Mainz (JGU)

Mit dem letzten Präsidenten der Vereinigten Staaten hat das neue interdisziplinäre Forschungsinstitut an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) einen sehr prominenten Namensgeber: das Obama Institute for Transnational American Studies. Es hat sich der Erforschung der Rolle der USA in einer sich wandelnden globalen Welt verschrieben und wird diese künftig aus den Blickwinkeln von Kultur, Geschichte, Literatur, Medien, Wirtschaft, Recht, Religion, Medizin, Kunst und Musik untersuchen.

Eine Vielzahl an Herausforderungen, wie sie die globale Migration und die aktuellen Flüchtlingsbewegungen an die Weltgemeinschaft stellen, sind gegenwärtig zu bewältigen sowie in Zukunft zu bewältigen sein. Zu diesem Zweck betrachtet das Institut in weitem Sinne indigene Gruppen und Siedlergesellschaften aus der Vergangenheit um aus deren Gesellschaftszusammenhängen, Dialogprozessen und Wechselwirkungen zu lernen. Unter Mitwirkung der gewonnenen Erkenntnisse könnte an der Lösung solcher Fragestellungen künftig wirksamer gearbeitet werden.

Das Obama-Institut ist dank des Forschungsansatzes aus Transnationalität, Interdisziplinarität und Interkulturalität breit aufgestellt. Auch das Forschungsrating der Amerikanistik bewertet die hohe Forschungsqualität, Reputation, Forschungsermöglichung sowie den Transfer an außeruniversitäre Adressaten als hervorragend. Dank der vielfachen Vernetzung mit Forschungsinstituten bekannter Universitäten aus Oxford, London, Stanford, New York, Sydney oder Peking können Zusammenarbeiten und gemeinsame Projekte realisiert werden.

Redaktion (sz)